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Standpunkt: So etwas geht gar nicht!

05.01.2016
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Silvesterabend in einigen deutschen Städten. In die Schlagzeilen sind Hamburg, Stuttgart und insbesondere Köln gerutscht. Negative Schlagzeilen, die in ihrem ganzen Ausmaß erst jetzt bekannt werden und die in den sozialen Netzwerken richtig hochkochen.

Hunderte von jungen Männern, die den Berichten nach vornehmlich aus Afrika und Arabien stammen, sollen Frauen belästigt, bestohlen, sexuell genötigt und in nicht zu tolerierender Weise tituliert haben. Vorweg: Das geht gar nicht! Deutschland und die Großstädte sind kein rechtsfreier Raum. Es gelten Gesetze, es gelten Benimmregeln, es gelten sittliche und moralische Werte!

Der Staat darf sich derartiges nicht bieten lassen und muss null Toleranz gegenüber den Tätern zeigen! Auch wer als Flüchtling oder Immigrant im Geltungsbereich des Grundgesetzes lebt, hat sich wie jeder andere Bürger an Gesetze und Werte zu halten. Missbraucht jemand das Gastrecht und den Schutz der Bundesrepublik Deutschland vor Vertreibung, vor Verfolgung und drohender Ermordung, hat er das ihm zustehende Recht verwirkt. Die Gesetze schreiben es vor: Ausweisung und Verbot der erneuten Einreise nach Deutschland.

Familien mit Kindern, Flüchtlingen und Verfolgten, denen Gefahr für Leib und Leben droht und die hier einen sicheren Schutzraum suchen und bekommen, will niemand das Recht auf Asyl absprechen. Aber Straftätern, die sich in einem Mob Gleichgesinnter verstecken und die andere Menschen behelligen oder bestehlen, sind wie überall auf der Welt nicht willkommen. Wer Gewalt gegen Frauen, Schwächere und Wehrlose ausübt, hätte genauso gut in seinem ehemaligen Land bleiben und sich gegen die dortigen Machthaber wehren können.

Glücklicherweise sind solche Vorfälle in Wilhelmshaven weder in derartiger Form noch in Häufigkeit bekannt. Eine Rückfrage bei der hiesigen Polizei erbrachte die Auskunft, dass Asylbewerber und Schutzsuchende sich hier konform verhalten. Wenige Ausnahmefälle gab es zwar schon, aber auch hier muss die Null-Toleranz-Schwelle gelten. Wilhelmshaven war und ist eine weltoffene Stadt und integriert Menschen, die sich entsprechend verhalten. Wer der Gastfreundschaft zuwider handelt, wird auch in Wilhelmshaven nicht seinen Lebensmittelpunkt finden.

Bei aller Diskussion und allen Emotionen: Eine Verteufelung aller Fremden und Schutzbedürftigen wäre hier der falsche Ansatz. Aber es ist gut, wenn alle mit offenen Augen durch unsere Stadt gehen und mögliche Fehlentwicklungen gleich behördenkundig machen. Die Menschen, die hier leben möchten und die unsere Gastfreundschaft und Hilfe annehmen wollen, verdienen auch wie bisher die Unterstützung. Ein kühler Kopf hilft mehr als emotionale Überreaktionen. Aber Recht muss Recht bleiben, ob in Hamburg, Stuttgart, Köln oder Wilhelmshaven.

 

 

 

 

Zuletzt geändert am: 05.01.2016 um 18:37

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